Etwas verborgen und etwas Abseits, liegt unterhalb des Oberen Tors das Taubenbrünnlein. Wer dem schmalen Pfad entlang der Stadtmauer folgt, erreicht nicht nur eine Quelle, sondern einen Erzählraum, der Historie und Legende auf poetische Weise miteinander verbindet.
Hier, so berichtet die Feuchtwanger Sage, soll Kaiser Karl der Große auf einer Jagd in der Einsamkeit des Waldes den Weg verloren haben. Geplagt von Durst, folgte er einer aufsteigenden Taube – bis zu jener Quelle, die ihn rettete. Aus Dankbarkeit, heißt es, ließ er nahe dem Ort ein Kloster errichten.
Die Szene ist als Erinnerung auf der Brunnensäule eingraviert. Auch eine Tafel am nahen Haus erzählt die Sage in einfachen Worten.
Mehr zur Feuchtwanger Gründungssage und der Stadtgeschichte finden Sie hier
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