Feuchtwangen
Tourismus

Gründungssage

 Der Überlieferung nach war Kaiser Karl der Große mit seinem Gefolge in der hiesigen Gegend zur Jagd unterwegs. Im dichten Wald verlor er die Orientierung, vom Durst geplagt. In diesem Moment sah er eine Taube auffliegen. Der Taube folgend, gelangte er zu einer Quelle, trank und fand Kraft.

Aus Dankbarkeit gegenüber Gott ließ Karl der Große an diesem Ort eine Kirche und ein Kloster errichten.

So wurde an dieser feuchten Wange der Landschaft – „fiuhta wanc“, wie es im Althochdeutschen hieß, eine spirituelle Gemeinschaft gegründet, die bald zu einem kulturellen und sozialen Zentrum der Region wurde. Noch heute erinnert der sogenannte Täubleinbrunnen daran. Auf der Brunnensäule ist der Text der Sage zu lesen und auch eine Tafel an einem benachbarten Gebäude erinnert daran.