Feuchtwangen
Tourismus

Feuchtwangen für Wanderer

Im Feuchtwanger Land wird Wandern zum bewussten Natur- und Kulturerlebnis. Zwischen weiten Wiesen, alten Wäldern und historischen Dörfern laden zahlreiche Routen dazu ein, sich Zeit für sich zu nehmen. Ob kurze Achtsamkeitswege oder längere Entdeckertouren, jede Route erzählt ihre eigene Geschichte.

Route 1: Durch das Tal der Sulzach

Länge: ca. 12,7 km | Dauer: 3 bis 4 Stunden | Start/Ziel: Peuntweg

Vom Peuntweg gelangt man über die Ringstraße und den Alten Ansbacher Berg hinauf bis zur Ansbacher Straße, der man nach links folgt, bis sie in die abbiegende Vorfahrtsstraße einmündet. Kurz zuvor nimmt man links den Fußweg, dem man geradeaus folgt, bis man über den Salierweg den Ortsrand erreicht. Auch der Main-Donau-Weg verläuft auf dieser Strecke. Am Ortsrand geht man rechts auf dem Fußweg entlang und überquert eine größere Straße. Auf der anderen Seite wandert man immer geradeaus bis Glashofen. Kurz vor dem Ort verläuft eine Abkürzung links in Richtung Wald direkt nach Leiperzell. Der Wanderweg jedoch durchquert das kleine Dorf. An der Weggabelung am Ortsende folgt man dem linken Sträßlein am Bushäuschen vorbei. Direkt vor der St1066 biegt man links auf einen Feldweg ein, dem man 200 m parallel zur Straße folgt, bevor man an der nächsten Weggabelung nach links in Richtung Waldrand abbiegt. Dieser Weg führt einen über eine kleine Serpentine an der Bronnenmühle vorbei bis zum Ortseingang von Vorderbreitenthann. Hier biegt der Rundweg nach links ab und man verlässt den Main-Donau-Weg. Am Waldrand entlang ins Tal führt der Weg bis zum Ortsrand von Oberdallersbach, wo man sich links hält. Von dort aus geht es zuerst geradeaus nach Süden. Nach gut einem Kilometer verlässt man die Ortsverbindungsstraße nach Leiperzell und biegt nach rechts ab und läuft Richtung Waldrand. Dort trifft man auf den Abkürzungsweg der von Glashofen kommt. Am Waldrand biegt man erneut nach rechts ab und läuft wieder gen Süden nach Leiperzell. Bevor man richtig in den Ort kommt biegt man nach links ab. Auf einem Wirtschaftsweg geht es immer geradeaus, durch Poppenweiler hindurch, Richtung Jungenhof. Den Jungenhof lässt man rechter Hand liegen und nimmt kurz vor der Einmündung in die Staatsstraße den Weg nach rechts bergab. Nach der Straßenunterführung, bei der kleinen Holzbrücke, geht man links und nach 80 m gleich wieder rechts. Dem Weg folgt man in seinem Zick-Zick-Verlauf durch den Sulzachpark. Die erste Brücke führt einen für kurze Zeit über das Flüsschen, bevor einen die nächste wieder an das andere Ufer und zum Parkplatz zurückbringt.

Route 2: Aicha und Wüstenbach erleben

Länge: ca. 10 km | Dauer: ca. 3 Stunden | Start/Ziel:

Von der ehemaligen Jugendherberge aus folgt man zunächst dem Dr.-Hans-Güthlein-Weg bis zum Bretzenberg. Wer eine größere Runde laufen möchte, folgt dem Weg weiter bis zu seinem Ende und hält sich dann rechts. Der Rundweg folgt jedoch dem Bretzenberg nach rechts, läuft am Aussiedlerhof vorbei bis zur Hauptstraße, die man vorsichtig überquert. Dann hält man sich an der Weggabelung links und folgt dem Weg immer gerade aus. Man wandert an Privatgärten vorbei bis zum Waldrand, wo man dem Weg in den Wald hinein folgt. Immer gerade aus geht es durch das herrliche Wüstenbachtal bis nach Rissmannschallbach. Im Dorf an der Einmündung geht man nach links und an der nächsten Kreuzung nach rechts. Diesem Weg folgt man bald am Waldrand entlang, bis zu einem Jägerstand auf der linken Seite und dem Ende des Waldrands. Hier verlässt man den Main-Donau-Weg und geht rechts auf einen Grasweg durch die Wiese über einen kleinen Bach bis zum Waldrand. Durch den Wald geht es im Zick-Zack-Kurs immer den Schildern folgend nach oben. Oben am Waldrand angekommen, wendet man sich nach rechts und wandert den Weg zwischen den Feldern entlang bis nach Zumberg. An der Kreuzung im Dorf hält man sich erneut rechts und gelangt auf der großen Straße nach Heilbronn, wo man an der Kreuzung nach rechts in Richtung Rissmannschallbach abbiegt. Sowohl beim Feuerwehrgerätehaus als auch an der darauf folgenden Weggabelung hält man sich links und  erreicht so den Aussiedlerhof, wo man nach rechts wandert. Gleiches macht man nach 250 m, wodurch man auf einen Schotterweg gelangt. Diesen verlässt man wieder an der nächsten Möglichkeit nach links. Zwischen Wiesen hindurch führt der befestigte Weg zurück nach Feuchtwangen. An der Kreuzung kurz nach der Unterquerung hält man sich links und biegt bei der nächsten Kreuzung wieder nach links ab. Man läuft nun direkt auf die Sportanlagen des Schulzentrums zu. Am Zaun geht es noch einmal nach rechts und nach links und schon ist man zurück am Parkplatz.  

Route 3: Durch den Dentleiner Forst

Länge: ca. 15,3 km | Dauer: ca. 4 Stunden | Start/Ziel:

Von der ehemaligen Jugendherberge aus unterquert man den Kronenwirtsberg und hält sich auf der anderen Seite links und kreuzt bei der Fußgängerampel die Straße nach Dürrwangen. Auf dem Weg zur Ameisenbrücke verlässt man die Stadt, und bleibt auf diesem bis man nicht mehr weiter geradeaus kann. Man wandert nach rechts durch eine Linkskurve und nimmt danach den Weg nach rechts. Diesen Schotterweg verlässt man in einer Rechtskurve und folgt dem Grasweg nach links, am Rinnsal entlang, bis zum Teerweg. Diesem folgt man nach rechts und quert die Kreuzung geradeaus Richtung Wehlmäusel (biegt man an der Kreuzung  rechts ab, gelangt man direkt nach Bernau). Nach 100 m biegt man links in den Wald ein und folgt dem Weg für 700 m bis zur Kreuzung, an der man rechts wandert (wandert man an der Kreuzung geradeaus, gelangt man auf eine Schleife über Thürnhofen). Nach 350 m hält man sich abermals rechts und nach wiederum 350 m passiert man eine Kreuzung. Am Wöhrweiher geht man 300 m auf der Straße nach links und biegt dann in den Wald rechts ein. Zwei Weiher lässt man rechts liegen und gelangt an eine Kreuzung, an der man sich rechts hält und so nach 150 m die Oberlottermühle erreicht. Diese lässt man rechts stehen und wandert weiter geradeaus durch den Wald. Nach 700 m passiert man eine Kreuzung und erreicht nach weiteren 100 m eine Feldlichtung. Hier wandert man nach rechts, ca. 150 m am Waldrand entlang, dann ein kurzes Stück durch den Wald bis man auf einen Schotterweg trifft. Diesem folgt man nach rechts bis Wehlmäusel. Im Dorf geht man stur geradeaus, durch den Hof des Wirtshauses durch bis zum Dorfrand. Hier wendet man sich nach rechts bis zum Sportplatz, hält sich dort links auf dem Teerweg, und folgt diesem durch Wald und Felder nach Bernau. Im Dorf an der Kreuzung geht man geradeaus am Wirtshaus vorbei und verlässt das Dorf auf der Straße in Richtung Norden. Dieser bleibt man treu, bis es nicht mehr weiter geradeaus geht. Hier wandert man links nach Metzlesberg, wo man sich stets rechts hält. So verlässt man das Dorf auf einem Weg, der zurück auf den Weg zur Ameisenbrücke führt. Nach links geht es wieder zurück nach Feuchtwangen.

Route 4: Rüber ins Wörnitztal

Länge: ca. 11,5 km | Dauer: ca. 3 Stunden | Start/Ziel: Heckenweiher

Vom Heckenweiher führt der Weg zunächst nach Süden durch eine Rechtskurve, am Ortsausgangsschild vorbei. Nach 100 m biegt man links ab und durchquert Winterhalten. Man folgt dem Weg bis zur Kreuzung auf dem Hügel, an der man nach rechts wandert, dem Feldweg entlang, in den Wald hinein. Die nächste Kreuzung passiert man geradeaus und erreicht so Höfstetten. Biegt man an dieser Kreuzung rechts ab, gelangt man auf eine Abkürzungsstrecke, die direkt nach Mosbach führt. An der T-Kreuzung in Höfstetten biegt man zunächst nach links ab, den Berg hoch, bevor man am Ortsende rechts abbiegt. An der Weggabelung am Waldrand wandert man nach links und folgt diesem. Kurz danach gelangt man an zwei weitere Weggabelungen, an denen man jeweils den rechten Weg wählt. Nach einer kurzen Weile im Wald hat man an dessen Rand einen wunderschönen Ausblick über das Wörnitztal. Bergab erreicht man Tribur. Hier läuft man rechts und durchquert den Ort auf der Dorfstraße bis man an eine T-Kreuzung gelangt, an der linker Hand noch ein alter Wegweiser aus königlich Bayerischer Zeit steht. Hier biegt man nach links ab und überquert die Wörnitz. Der Weg führt nun nach Norden entlang der Wörnitz. Auf der Höhe der nächsten Ortschaft verlässt man den Weg, biegt nach rechts ab und gelangt so genau in die Ortschaft. Nach der Kirche biegt der Weg nach links ab und man läuft weiter bis zur Verkehrsinsel am Ortsausgang. Hier nimmt man den Weg rechts bergauf und folgt diesem Flurbereinigungsweg, der später zum Schotterweg wird, zunächst durch den Wald und später am Waldrand entlang. Oben auf dem Vogelbuck an der T-Kreuzung wandert man nach rechts in den Wald und bergab. Nach 500 m geht man nach links, weiter durch den Wald bergab, den man schließlich verlässt. Hier wendet man sich nach links und kurz vor Esbach nach rechts. Man durchquert den Ort und am Dorfende hält man sich links auf dem geteerten Weg, der einen zurück zum Parkplatz bringt.

Tour 5: Durch die Wälder der Frankenhöhe

Länge: ca. 13,9 km | Dauer: 4 Stunden | Start/Ziel: Banzenweiler

Der Weg startet in Banzenweiler hinter dem Bushäuschen, in Höhe des Gemeinschaftshauses. Von dort geht man bis zum Ortsende und biegt links in einen zunächst gepflasterten Weg ab. Dieser Weg führt zwischen Wiesen Richtung Süden auf eine kleine Anhöhe, auf der man rechts abbiegt und direkt auf eine Waldspitze zuläuft. Dort angekommen hat man einen schönen Ausblick über das Feuchtwanger Land. Man hält sich nun links und folgt den Weg am Wald entlang. Nach einiger Zeit biegt man links auf einen gepflasterten Weg nach Unterransbach ab. Dort geht man kurz links und dann rechts hoch, überquert die Ortsverbindungsstraße und wandert dann geradeaus bis zum nächsten Waldrand. An diesem wendet man sich nach links und geht wieder am Waldrand entlang und kommt zu einem weiteren Aussichtspunkt, an dem man rechts abbiegt und durch den Wald auf den Frankenhöhewanderweg gelangt. Nach kurzer Zeit biegen die beiden Wanderwege rechts auf einen abenteuerlichen Waldpfad ein. Diesen folgt man für knapp 2,5 km bis Sperbersbach. Noch vor Sperbersbach trennt sich unser Rundweg wieder vom Frankenhöhewanderweg. Hier bietet sich auch die Möglichkeit für eine Abkürzung über Oberansbach.
In Sperbersbach geht es an der ersten Kreuzung nach links und an der zweiten am Briefkasten nach rechts, aus dem Dorf heraus bergauf bis zur einer Baumreihe. Dort wendet man sich zunächst 5 m nach links, bevor man durch die Hecke nach rechts 100 m querfeldein durch die Schonung bergauf läuft. Am Waldrand auf dem Grasweg nach links bis zu einer Weggabelung, an der man sich auch links hält. Nach der Obstbaumwiese endet der Weg in einen anderen, dem man sich nach rechts Richtung Wald anvertraut. Auf diesem Weg durchquert man ein Waldstück und läuft dann zwischen Wiesen und Feldern zum nächsten Waldstück. Hier biegt man rechts ab und läuft am Waldrand entlang. Nach etwa 500 m biegt der Weg nach rechts ab. Kurz darauf kommt man an eine Gabelung, an der man nach links in den Wald hineinläuft. Nach ca. 400 m verlässt man den Weg und biegt nach rechts ab, bevor man dann nach ca. 200 m wieder nach links abbiegt. Man erreicht Bieberbach, wo man sich rechts hält. Nach einigen Metern gelangt man zu einer Art Kreisverkehr. Hier hält man sich rechts und verlässt diesen bei der ersten Möglichkeit wieder.  Zwischen Feldern hindurch führt der Weg zum Wald. Am Waldrand biegt man links ab und läuft am Waldrand bis zu dem ersten Aussichtspunkt entlang. Von hier sieht man bereits wieder Banzenweiler und läuft zwischen den Wiesen und Feldern zum Ausgangspunkt zurück.

Tour 6: Das Feuchtwanger Land im Süden

Länge: ca. 13,4 km | Dauer: ca. 3,5 Stunden | Start/Ziel: Parkplatz Mooswiese

Vom Parkplatz Mooswiese aus geht man zuerst nach rechts unter der Brücke durch. Der Weg schlängelt sich durch den Sulzachpark und mündet vor Aichenzell in die Schopflocher Straße. Man biegt nach rechts ab und folgt der Straße bis zur B 25, überquert diese am Kreisverkehr und geht weiter ein kurzes Stück gerade aus bis zur Bahnlinie. Diese überquert man und geht dann geradeaus weiter bis nach Höfstetten. Im Ort biegt man links ab. Nach circa 250 m überquert man geradeaus eine Ortsverbindungsstraße zwischen Kaltenbronn und Heiligenkreuz. Nach gut 150 m verlässt man den Weg und läuft links in den Wald hinein und kommt nach einigen Metern zu einer Weiherkette. Am dritten Weiher biegt man rechts ab, hält sich dann nach circa 250 m links und kommt zu dem Grillplatz am Kaltenbronner Weiher (schöne Rastmöglichkeit). Am Ende des Weihers unterquert man die Bahnlinie. Der Wanderweg hält sich links und unterquert auch die Bundestrasse. Nach 400 m kommt man an eine Kreuzung. Überquert man die Kreuzung geradeaus kommt man direkt nach Herrnschallbach (Abkürzungsmöglichkeit). Der Wanderweg jedoch biegt nach rechts ab und folgt der kleinen Straße immer geradeaus bis Mögersbronn. Nach 260 m passiert man eine Kreuzung, an der ein Denkmal zur Flurbereinigung steht, und nach weiteren 320 m erscheint rechts ein Fischweiher. Kurz vor Mögersbronn hat man einen herrlichen Ausblick auf Feuchtwangen. Nach dem Ortsschild nimmt man den Weg links, mit dem man nach kurzer Zeit in den Wald eintaucht und diesen auch durchquert. Auf der anderen Seite des Waldes hat man erneut einen schönen Ausblick auf das Sulzachtal. Kurz vor Zehdorf trifft der Weg auf den Wanderweg Romantische Straße, dem man sich nach Norden (sprich nach links) anvertraut und so zunächst Zehdorf und Herrnschallbach durchquert. An der Walkmühle verlässt man den Wanderweg Romantische Straße und biegt stattdessen nach links auf den Fußweg ab. Am Ende des Fußwegs geht man nach links, um dann in Höhe von Aichenzell rechts wieder auf den kleinen Weg, der an der Sulzach entlang zur Mooswiese führt, zu gelangen. 

Familienfreundliche Themenwege

Rehweg

Länge: ca. 14,3 km | Dauer: ca. 3,5 Stunden | Start: Feuchtwangen oder Vorderbreitenau
Sanft zieht sich der Rehweg aus der Feuchtwanger Altstadt hinaus. Kaum hat man das Obere Tor hinter sich gelassen, steigt der Weg am Ansbacher Berg steil an – ein Abschnitt, der schon nach den ersten Schritten spüren lässt, wie nah hier Stadt und Natur beieinanderliegen. Oben angekommen, führt der Pfad an der Sieben-Morgen-Kreuzung in eine ruhigere Richtung: unterhalb der Fürstenruh-Siedlung entlang, hinein in die grünen Höhen des Heiligenholzes.

Das Rauschen der Bäume begleitet den weiteren Weg, bis sich hinter dem Waldrand das offene Haldenfeld öffnet. Über Glashofen hinweg führt die Route weiter – kleine Siedlungen, Wiesen und Waldstücke wechseln sich ab und schenken dem Weg seine lebendige Vielfalt.

Immer wieder quert der Rehweg die Staatsstraße 1086, doch er bleibt stets ein stiller Begleiter am Waldrand, der einen tief in die Landschaft hineinführt. Besonders eindrücklich ist der Abstieg zur historischen Bronnenmühle – ein Ort, der von vergangenem Handwerk und alter Lebensweise erzählt. Von dort steigt der Weg erneut an, führt über Lichtungen und kleine Waldstücke, bis sich oberhalb von Steinbach der Blick weitet und man dem Dorf entgegengeht.

Am Ortsrand und weiter Richtung Tauberschallbach folgt man den geschwungenen Linien der Landschaft: mal durch Wälder, mal über Felder, immer im Wechselspiel von Enge und Weite. Im Ort selbst windet sich der Weg an der Gastwirtschaft vorbei, als ob er die Menschen dort grüßen wollte, bevor er wieder hinauszieht in die Hügel.

Der letzte Abschnitt führt ins geheimnisvolle Wüstenbachtal. Schluchtenartig, von wilden Auf- und Abstiegen geprägt, wirkt es fast wie eine kleine Abenteuerpassage – ein Kontrast zur offenen Weite der Frankenhöhe, die man nach dem Aufstieg erreicht. Dort wird der Blick frei, der Atem ruhiger, und in der Ferne zeigt sich schon wieder die Heimat: Feuchtwangen.

So rundet sich der Rehweg zu einer Kreisbewegung – hinein in die Natur, durch Wälder und Dörfer, und schließlich zurück in die Stadt, die mit offenen Toren empfängt.

Fuchsweg

Länge: ca. 10,3 km | Dauer: ca. 2,5 Stunden | Start: Breitenau oder Zischendorf
Der 10,3 Km lange Fuchsweg führt in einer liegenden Acht durch die Landschaft rund um Zischendorf – ein Weg, der nicht nur wie ein Symbol der Unendlichkeit aussieht, sondern sich auch so anfühlt: als könnte man immer wieder aufs Neue beginnen und doch jedes Mal andere Blickwinkel entdecken.

Startpunkt ist die Schnittstelle in Zischendorf. Von hier aus geht es sanft ansteigend hinein ins Rotenbergfeld, wo die Felder weit und offen daliegen. Am Waldrand nimmt der Weg eine schwungvolle Rechts-Links-Bewegung, bevor er tiefer in den Wald führt. Bald schon begleiten uns das Rauschen des Umbachs und die Stille der Bäume. Ein kleiner Anstieg bringt uns hinauf zum Rotenberg, wo sich der Pfad auf den Höhenweg legt und uns weiter zum Fritzenberg trägt.

In einer sanft abfallenden Kurve erreichen wir wieder die Feldwegkreuzung und kehren nach Zischendorf zurück. Doch die Acht ist erst zur Hälfte gelaufen: Der zweite Bogen führt uns durch abwechslungsreiche Landschaft bis zum mächtigen Autobahnviadukt. Unter dem Bauwerk hindurch und in einem weiten Haarnadelbogen hinauf, öffnet sich der Blick zur Anhöhe am Schlossberg – ein kleiner Abstecher lohnt hier, um die historische Stätte auf sich wirken zu lassen.

Weiter geht es am Waldrand entlang, bis wir die Kreuzung am Dorfgütinger Berg erreichen. Kurz darauf entdecken wir ein Naturdenkmal: den „Dicken Baam“. Dieser uralte Birnbaum erzählt von Jahrhunderten, die er hier schon überdauert – und lädt dazu ein, innezuhalten und den Panoramablick ins Breitenauer Land zu genießen.

Wir überqueren die Ortsstraße Richtung Gehrenberg und folgen dem Weg über die Eulenhofer Anhöhe hinein in die stillen Waldungen des Mühlenbergs. Ein geschwungener Abstieg bringt uns hinunter zum Schelmersbuck, wo die Sicht über Breitenau frei wird. Von hier aus führt ein Zickzackpfad hinab zur Ortsstraße Richtung Ungetsheim, bevor wir in ruhiger Feldflur den Weg zur Autobahnunterführung nehmen.

Über Zumhaus gelangen wir schließlich wieder zurück nach Zischendorf, wo die Acht sich schließt – und der Fuchsweg sein Versprechen einlöst: ein Rundgang voller kleiner Geschichten, Ausblicke und Naturmomente, die man immer wieder neu erleben kann.

Weitwanderwege – Wandern mit Weitblick und Sinn

Weitwanderweg Romantische Straße

In Feuchtwangen folgt dieser Weg der Tauber-Wörnitz-Linie des Main-Donau-Weges – einem Abschnitt von besonderer landschaftlicher und kultureller Qualität.
Die gesamte Route erstreckt sich über rund 500 Kilometer: von Würzburg am Main bis Füssen im Allgäu, durchzieht sie abwechslungsreiche Natur- und Kulturräume, in denen Geschichte, Geologie und regionale Identität auf eindrucksvolle Weise spürbar werden.

Wie an einer Perlenkette reihen sich entlang des Weges Orte voller Charakter, historischer Tiefe und stiller Schönheit. Für Wandernde, die das Langsame schätzen, das Unscheinbare entdecken und auf Sinnsuche in Bewegung sind, ist dieser Weitwanderweg weit mehr als eine Verbindung von A nach B – er ist ein stiller Dialog mit der Landschaft.

Via Romea

Die Via Romea ist mehr als nur ein historischer Weg. Er wurde Ursprünglich begangen vom Abt Albert von Stade, der im 13. Jahrhundert von Norddeutschland nach Rom pilgerte. Dieser Weg war über viele Jahrhunderte in Vergessenheit geraten, heute jedoch ist es wieder möglich auf diesem alten Pfad zu gehen.

Im Bereich Feuchtwangen verläuft die Via Romea auf einem Abschnitt des Wanderwegs Romantische Straße. Die Route führt durch sanfte Landschaften, historische Ortskerne und stille Natur.

Der Abschnitt bei Feuchtwangen lädt Pilger:innen und stille Wandernde gleichermaßen ein, innezuhalten: in der Altstadt mit ihren romanischen und gotischen Spuren, im ehemaligen Franziskanerkloster oder in der Weite des Wörnitztals.

Jakobusweg

Der Weg nach Santiago de Compostela ist mehr als eine Route. Auch durch Feuchtwangen führt ein Abschnitt dieses alten europäischen Pilgernetzwerks: ein 200 Kilometer langer Pilgerweg der Schwäbischen Jakobusgesellschaft, der von Ansbach über Feuchtwangen, Aalen und Ulm bis nach Oberdischingen verläuft.

In Feuchtwangen folgt der Jakobsweg den Wanderwegen „Grünes Schlüsselloch“ und „Romantische Straße“. Wer diesen Weg geht, begegnet mehr als nur einer Region: Er begegnet einer langen Tradition, die einem eine Verbundenheit mit Pilgernden aus ganz Europa spüren und erleben lässt.

Ob als bewusste Mehrtageswanderung oder als Tagesabschnitt, der Jakobsweg durch Feuchtwangen bietet Raum für Reflexion, Naturverbundenheit und einfache Schönheit.

Feuchtwangen selbst ist dabei ein Ort des Innehaltens: mit seiner romanischen Stiftskirche, dem ruhigen Kreuzgang, der historischen Altstadt und dem offenen Blick über das Wörnitztal.

Fernwanderweg Roter Flieger

Benannt nach einem legendären Schnellzug, verbindet der Rote Flieger auf rund 95 Kilometern die Städte Neustadt an der Aisch mit der Festspielstadt Feuchtwangen und führt dabei durch eine der reizvollsten Kulturlandschaften Frankens.

Frankenhöhenweg

Wer gerne mit allen Sinnen unterwegs ist, findet im Naturpark Frankenhöhe einen Weg, der ganz ohne Spektakel auskommt.

Der Frankenhöhe-Wanderweg begleitet die sanft gewellte Kulturlandschaft auf 49 Kilometern, von Steinbach bei Rothenburg ob der Tauber bis in die Festspielstadt Feuchtwangen. Die Route führt durch Wälder, Wiesen, und Dörfer.

Ideal für Wandernde, die bewusst unterwegs sind und Wert auf naturnahe, entschleunigte Wege legen.

Feuchtwangen markiert dabei den südlichen Zielpunkt, mit seinem historischen Kreuzgang, der romanischen Stiftskirche und Orten, die einladen, zur Ruhe zu kommen.

 

Grünes Schlüsselloch

Zwischen Neustadt an der Aisch und Feuchtwangen liegtder Wanderweg „Grünes Schlüsselloch“. Sie gehen 74,5 Kilometer durch eine Umgebung, die unaufgeregt, aber abwechslungsreich ist.“

Über Flachslanden, Lehrberg und Leutershausen führt der Weg durch Felder, kleine Wälder und stille Ortskerne und schenkt Ihnen Zeit für den Kontakt mit der Natur.

Feuchtwangen empfängt am Ende nicht nur als Ziel, sondern als Ort des Ankommens, mit historischem Kreuzgang, einer historischen Altstadt und einem kulturellen Angebot.

 

Main-Donau-Weg – Querverbindung Feuchtwangen – Pappenheim

Wer bewusst wandert, erlebt mehr als nur Landschaft: Der 89,5 Kilometer lange Abschnitt des Main-Donau-Weges verbindet das Land an der Romantischen Straße mit dem Fränkischen Seenland und dem Naturpark Altmühltal.

Die Route führt von der Festspielstadt Feuchtwangen über Bechhofen, Arberg und Gunzenhausen bis nach Pappenheim. Dabei eröffnet sich eine abwechslungsreiche Szenerie aus ländlichen Räumen, Wasserlandschaften, historischen Ortskernen und Naturabschnitten.

Dieser Weg ist ideal für Menschen, die Qualität vor Tempo setzen: Er bietet Raum für bewusste Pausen, regionale Entdeckungen und stille Momente, abseits des Massentourismus.

 

Zubringer Europäische Wasserscheide

Der 100 Kilometer lange Qualitätswanderweg „Europäische Wasserscheide“ folgt einer besonderen geographischen Linie: dem Höhenzug, der die Fließrichtungen von Nordsee und Schwarzem Meer trennt. Er verläuft von Schnelldorf nach Ansbach.

Von Feuchtwangen aus besteht ein gut markierter Zuweg von etwa 15 Kilometern zum Start- bzw. Endpunkt in Schnelldorf. Wer sich für diesen Abschnitt entscheidet, wird mit weiten Blicken ins Sulzach- und Wörnitztal belohnt.